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Ein herzliches Dankeschön von der Foto-Workshopgruppe Friaul
28. September bis 2. Oktober 2011
Ausgeschrieben war die Eventreise mit Workshop nach Friaul "Besser
fotografieren - effektvoller präsentieren" kombiniert
mit Urlaub, Genuss und Kultur für Besitzer mit digitalen Kameras.
Am Mittwoch hat sich eine Gruppe von 6 Leuten mit Monika Barchet,
Dozentin für digitale Verarbeitung und dem Profifotograf Thomas
Renz am Bahnhof in Waiblingen zur Abfahrt nach Friaul getroffen.
Es wurde gemeinsam mit einem Kleinbus gefahren, der privat organisiert
wurde, so dass nicht jeder mit seinem eigenem PKW anreisen musste.
Morgens um 8 Uhr ging es los. Während der Fahrt konnte man
sich schon mal kennenlernen und die ersten Gespräche führen.
Nach ca. 9 Stunden hatten wir das Ziel erreicht. Was wir dort aber
zu sehen bekamen, war atemberaubend schön. Die versprochene
Villa aus dem 18. Jahrhundert, wie wir sie jetzt vor uns sahen,
übertraf all unsere Erwartungen.
Nach der Ankunft wurden wir von unserer italienischen Reisebegleiterin
Wanna Londero und vom Conte Graf empfangen. Es war ein sehr herzlicher
Empfang, wo man sich wirklich gleich willkommen fühlte. Der
Graf erzählte uns sogleich kleine Anekdoten und geschichtliches
zu der Villa und machte mit uns eine Führung durch die Villa.
Anschließend durften wir unsere stilvollen Zimmer beziehen.
Nach einem genussvollen Abendessen mit traditionell gekochter italienischer
Küche und in gemütlicher Runde, ging der erste Tag zu
Ende.
Morgens um 8 Uhr gab es jeden Morgen Frühstück. Wer aber
denkt, dass bis dahin alle im Zimmer geblieben sind, täuscht
sich. Immer wieder sah man jemand aus der Gruppe, der sich schon
früh morgens auf den Weg machte, um noch ein paar schöne
Fotos zu machen. Um 10 Uhr ging es jeden Morgen mit dem Kleinbus
zu den Sehenswürdigkeiten der Gegend los.
Am ersten Tag stand "Grado" auf dem Programm.
Erst einmal wurden wir von Thomas, anhand eines ausgewählten
Standortes unterrichtet, was für Möglichkeiten man mit
der Kamera hat. Heute waren die Blendeneinstellungen und die Motivauswahl
im Vordergrund. Aber egal wann und wie, welche Frage man hatte,
ob zum 2. oder 3. Mal, Thomas stand immer geduldig Rede und Antwort,
was uns sehr viel half und wir dadurch wirklich sehr viel gelernt
haben. Nachdem wir das eindrucksstarke Städtchen Grado mit
unseren Kameras "abfotografiert" hatten (es blieb nichts
verschont), fuhren wir mit dem Boot auf die vorgelagerte Insel,
die Insel der Bettelmönche der Franziskanermönche.
Überall wo wir hingingen, wurden wir von Wanna begleitet,
die uns sehr viel über die Sehenswürdigkeiten erzählte
und berichtete, sodass auch das Geschichtliche neben unseren Fotos
nicht zu kurz kam. In Ihrer lockeren, immer freundlichen Art, begeisterte
Sie uns und wir waren immer sehr gespannt auf ihre Erzählungen.
Wir konnten an diesem und auch an den folgenden Tagen gar nicht
genug bekommen von den Eindrücken, Sehenswürdigkeiten
und neue Infos übers fotografieren. So kam es auch, dass wir
nicht wie vorgesehen vor dem Abendessen unseren Fotobearbeitungsworkshop
machten, sondern erst hinterher.
Alle waren aber so mit Elan dabei, dass wir doch tatsächlich
bis kurz vor Mitternacht ausdauernd den Erklärungen von Monika
lauschten, die uns die Bildbearbeitung am PC mit einer Souveränität
und ebenso auch einer riesigen Portion Geduld näher brachte.
Anhand einer Bilderauswahl stellten wir uns eine kleine Fotoshow
mit verschiedenen Überblendtechniken und Texten zusammen.
In den nächsten Tagen besuchten wir noch einen Markt in Tarcento,
machten eine Stadtbesichtigung in Cividale, bekamen eine Führung
in Triest (hier bedauerten wir die professionelle Führerin,
da ständig jemand fotobedingt wegrannte um ein gutes Foto zu
schießen), durften ein Weingut besuchen und dort eine Weinprobe
machen.
An jedem dieser Tage standen uns Monika, Wanna und Thomas zur Verfügung
und wir haben sie kräftig mit Fragen gelöchert, wobei
Alle so eine Geduld an den Tag legten.
Fazit: Jeder Tag fing harmonisch an und endete auch ebenso. Jeder
der dabei war kann jetzt glaube ich behaupten, er kann fotografieren
und seine Bilder zu einer Fotoshow zusammenstellen. Und wer bis
dahin die Gegend um Friaul nicht kannte, hat sich bestimmt darin
verliebt und kehrt mal gerne wieder dahin zurück. Die Eindrücke
und das Erlebte dieses Eventworkshops haben tiefe Spuren hinterlassen
und es hat sich eine super nette Gruppe zusammengefunden, die sich
bestimmt noch öfters mal wieder trifft und vielleicht nimmt
uns ja Monika mal wieder mit?!
Es war ein Foto-Workshop, wie beschrieben, mit Genuss, Kultur und
effektvollen Fotografien und Präsentationen. Teilgenommen haben:
Brigitte, Gise, Mignon, Günther, Hedi und Heidrun.
Mignon Hunscha
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